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Das neue Standardwerk zur Weinlandschaft Deutschland - umfassend und aktuell |
59,90 € (D) / 61,60 € (A)/ 99,- sFr (CH) ) |
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Deutschland besitzt unbestritten einige der wichtigsten Weinanbaugebiete mit hervorragenden Weinen. Für den HALLWAG Verlag Grund genug, mit dem Weinatlas Deutschland das bisher umfangreichste Referenzwerk zum deutschen Wein vorzulegen. Die Autoren geben profunde Einblicke in Qualität der Lagen und Weine, die im jeweiligen Umfeld entstehen und schaffen so ein Gesamtbild des deutschen Weins. Neben der qualitativ und optisch herausragenden Kartografie enthält dieses neue Standardwerk alle Informationen zu Geografie, Klima sowie die wichtigsten Produzenten der privilegierten Weinlagen Deutschlands. Von Baden über das Rheingau bis nach Sachsen ziehen sich mehr als 100.000 Hektar Rebflächen wie ein breites Band quer durch Deutschland und bestimmen die Kulturlandschaft dieser Regionen. In diesen Gebieten werden fast 140 Rebsorten angebaut. Die verschiedenen klimatischen Bedingungen der 13 deutschen Weinanbaugebiete und die geologische Vielfalt der Böden bestimmen die Qualität der Lagen und beeinflussen den Geschmack der jeweiligen Weine. Nirgendwo sonst auf der Welt beruht die Verschiedenheit der Weinstile so stark auf den klimatischen Bedingungen und geologischen Gegebenheiten. Die Autoren Dieter Braatz, Ulrich Sautter und Ingo Swoboda stellen in übersichtlichen und detailgenauen Lagenporträts die wichtigsten 538 der insgesamt 2.658 deutschen Weinberglagen vor. 50 neu erstellte Detail- und 17 Übersichtskarten zeigen dem Leser, wo sich welcher Weinberg befindet und wie er qualitativ einzuordnen ist. Kenntnisreich und absolut unabhängig haben die drei Autoren hierfür die einzelnen Lagen neu klassifiziert: Die Neugliederung reicht dabei von „besonders privilegiert“ über „privilegiert“, „gut“ bis „ohne spezielle Auszeichnung“. Informationstafeln sowie regionale Themenseiten bieten darüber hinaus Orientierung innerhalb der einzelnen Weinregionen. Neue eindrucksvolle Fotografien des renommierten Weinfotografen Hendrik Holler illustrieren das Werk. Zur Klassifizierung der Lagen im neuen „Weinatlas Deutschland“ Als Antwort auf die Diskussion um die Inkonsequenzen, die aufgrund der Neuordnung der Weinberglagen aus dem Jahre 1971 immer wieder aufs heftigste entbrennt, haben sich die Autoren dazu entschieden, eine vierstufige Qualitätshierarchie nach dem Vorbild Burgunds zu entwerfen. „Eine solch starke Differenzierung erwies sich während der Arbeit an diesem Projekt als sinnvoll: Einerseits gestattet sie es, den Naturgegebenheiten in ihrer ganzen Streubreite gerecht zu werden. Andererseits sahen wir uns bei der Beurteilung zahlreicher Lagen auch genötigt, menschlich verursachte Faktoren mit in die Klassifikation einzubeziehen: Weinberge können auch darin, wie sie bearbeitet werden und auch in der Art, wie ihr Rang administrativ oder politisch erhalten wird, mehr oder weniger „privilegiert“ sein“, so die Autoren im Vorwort des neuen Weinatlas. Für die Bewertung der Lagen im „Weinatlas Deutschland“ haben die Autoren zunächst mit den zahlreichen an der Entstehung und Vermarktung von Wein Beteiligten gesprochen. Auch wenn die Meinungen von Winzern über ihre eigenen Weinberge naturgemäß subjektiv gefärbt sind, waren diese Informationen dennoch eine wesentliche Erkenntnisquelle. Darüber hinaus sind aber auch der Standpunkt von Weinhändlern sowie die Wertschätzung des Marktes mit in die Urteilsfindung eingeflossen. Ein wichtiges Kriterium bildeten nicht zuletzt die Verkostungserfahrungen der Autoren mit den Weinen einer betreffenden Lage. Der abschließende persönliche Besuch der Weinberge rundete dann die endgültige Einordnung der jeweiligen Lage in das Qualifizierungssystem ab. Konkurrenzlos in Umfang und Aktualität könnte das Buch einen Anstoß geben, endlich auch offiziell eine Neuordnung der Weinberglagen in Deutschland zu erwirken. „Das deutsche Weinrecht sollte zu einer Definition von Einzellagen zurückkehren, die diesen Namen verdient. Nach der Arbeit an diesem Atlas wünschen wir uns noch mehr als schon zuvor einen breiten politischen Willen, alle hochwertigen Einzellagen des deutschen Weinbaus sachbezogen und frei von Partikularinteressen in ihrer Ausdehnung fest zu schreiben. Nur so ist der Charakter dieser Lagen zu bewahren und mit ihm letztlich auch ein Zugang zum deutschen Wein, der kulturell und nachhaltig ausgerichtet ist statt kurzfristig und kurzsichtig ökonomisch“, so die Autoren. Ein dreigeteiltes Register bietet die Möglichkeit, neben Produzenten, Orten auch alle zugelassenen deutschen Weinberglagen zielsicher nachzuschlagen und macht das Buch somit auch zu einem praktischen Arbeitsmittel für den Profi. Die internationalen Weinexperten Hugh Johnson und Jancis Robinson haben dem Buch zudem jeweils ein Vorwort gewidmet.
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